Hugh wurde am 4. Mai 1973 in Mhondoro in Simbabwe als eines von sieben Kindern geboren.
Er absolvierte seine Grund- und Sekundarschulbildung ebenfalls in Mhondoro. Bereits während seiner Zeit an der Nyangwene Primary School erkannte Hugh sein künstlerisches Talent. Später besuchte er die Rio Tinto Mhondoro High School, heute bekannt als Rio Zim Mhondoro High School. Dort wurde ihm klar, dass er die Kunst ernsthaft als Fach verfolgen wollte. Allerdings wurden an ländlichen Sekundarschulen keine Kunststunden angeboten – nur wenige Schulen in städtischen Gebieten der Provinz boten Kunstunterricht an.
Im Jahr 1992 war Hugh der erste Schüler in der Geschichte der Schule, der Kunst erfolgreich zur „Ordinary Level“-Prüfung anmeldete und bestand. Damit war der erste Schritt in Richtung seines Traums, Künstler zu werden, getan.
Von 1994 bis 1995 war Hugh Kunststudent an den damaligen B.A.T Visual Studios unter dem Dach der Nationalgalerie von Simbabwe in Harare. Dort spezialisierte er sich auf Zeichnung, Malerei, Druckgrafik und Fotografie. Parallel dazu absolvierte er auch das „Advanced Level“ in Kunst.
Seine erste Ausstellung hatte Hugh 1995 als Student in der Nationalgalerie von Simbabwe. Es folgten zahlreiche weitere Ausstellungen, unter anderem bei „Young Artists“ (1996–1998) in der Gallery Delta sowie regelmäßig bei den jährlichen Ausstellungen der Verandah Gallery. Er nahm auch an mehreren nationalen Ausstellungen teil. 1999 kehrte Hugh freiwillig nach Mhondoro zurück, um an der Rio Tinto Mhondoro High School Kunstunterricht einzuführen.
Während seiner Lehrtätigkeit stellte er fest, dass es an Klassenräumen mangelte, insbesondere an einem Raum für den Kunstunterricht.
Mit Unterstützung der Elternschaft der Schule und deutscher Förderfreunde konnte dieser Traum verwirklicht werden: Am 30. November 2010 wurde ein Kunstzentrum offiziell durch den Direktor des Nationalen Kunstrates von Simbabwe an der Schule eröffnet.
Hugh wurde zum Schirmherrn (Patron) des Zentrums ernannt. Hugh arbeitet mit Acryl-, Ölfarben und Mixed Media auf Leinwand oder Holz. Er verwendet leuchtende, lebendige Farben kombiniert mit feinen, detaillierten Mustern, die Afrika an einem „lächelnden Tag“ interpretieren. Früher standen das Landleben und die Natur im Zentrum seiner Arbeiten – stark geprägt von seiner Herkunft aus dem ländlichen Raum. Inzwischen hat sich seine Arbeit jedoch stark weiterentwickelt: Hugh hat seine Medienbasis auf zeitgenössische Abstraktionen erweitert. Dadurch entstehen zunehmend auch Skulpturen, Installationen und Werke aus recycelten Materialien. Seine Werke können figurativ oder landschaftlich geprägt sein. Hugh beschreibt seinen Stil als ein Mittel der Kommunikation. Er ist fest davon überzeugt, dass Kunst eine Sprache ist – eine, die er glücklicherweise fast fließend beherrscht. Dieses Talent nutzt er, um seine eigene kreative Welt zu erforschen und in ihr zu leben.




