1924 inskribierte Mahringer an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule, um sich für die Aufnahme an die Stuttgarter Kunstakademie vorzubereiten, die er 1925 erfolgreich bestand. 1928 wechselte er in die Klasse für Malerei zu dem gerade erst aus Nötsch in Kärnten berufenen Anton Kolig. Als Kolig 1929 den Auftrag zu einem Freskenzyklus im Klagenfurter Landhaus erhielt, wurde Mahringer sein wichtigster Mitarbeiter. Schließlich übersiedelte er 1932 endgültig ins Gailtal. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Landschaftsmalerei für ihn der Schwerpunkt seines Schaffens. Gemeinsam mit Anton Kolig, Franz Wiegele und Sebastian Isepp bildete Mahringer den Nötscher Kreis, eine Gruppierung von Künstlern mit Lebens- und Schaffensmittelpunkt in Nötsch. Mahringer ist einer der bedeutendsten Landschaftsmaler innerhalb der Klassischen Moderne in Österreich.
Anton Mahringer

Blaue Fichten (Winterlandschaft mit Skifahrer)
KaufanfrageAnton Mahringer 1902, Fildern - 1974, Villach Blaue Fichten (Winterlandschaft mit Skifahrer), 1955, Öl auf Karton, monogrammiert und datiert rechts unten "AM (19)55", 54,5 x 64,5 cm, WVAM 651 (Id.-Nr. 217)